ein AutoCAD-Helferlein für die Wertstoffoptimierung

Dieses Tool läuft nur im K+S-Konzernnetz!

Mit diesem Plugin werden die Datenübergaben an die WSO-Webmaske aufbereitet.

Ribbonbar des Plugin
Toolbar des WSO-Plugin

Zur Verfügung stehen folgende Befehle:


WSOSTARTPOINT – Beginnend mit dem Export einer Nabo aus der MatriKS wird die linke und rechte Stossbegrenzung abgefragt. Daraus wird eine in der Webanwendung importierbare *.json-Datei erzeugt und ein importierbares Vorschaubild.


WSOCSVBLOCK – Es wird ein Abbaupfad erstellt und dieser (*.csv-Datei) kann in der Webanwendung bewertet werden.


WSOCUTPOLY – erstellt aus einer 3d-Abbaupfad *.json-Datei ein Schnittpolygon in der Streckenmitte.


WSOHELP – öffnet diese Hilfeseite

Ablauf Befehl WSOSTARTPOINT

Vor Aufruf des Befehles muss in der MatriKS eine Nabo exportiert werden. Diese wird in das Verzeichnis „C:/MatriKS/WSO“ geschrieben, Dateiname ist „wso.ini“.

Export der Nabo aus der MatriKS

Mit dem Start des Befehls WSOSTARTPOINT überprüft das Plugin, ob die Datei existiert. Ist dies der Fall, wird wie Datei „wso.ini“ importiert und ausgewertet. Es wird in der aktuellen, aufrufenden Zeichnung (*.dwg-Datei) an die Koordinate der Nabo navigiert und temporär ein Pfeilsymbol an der Koordinate der Nabo, mit deren Richtung gezeichnet.
Dann werden die zugehörige linke und rechte Begrenzung/ Stoßkante des aufzufahrenden Abbaus abgefragt.

Im Anschluss daran wird die zu schreibenden *.json-Datei ausgewählt. Die Datei muss im nächsten Schritt in die Webanwendung eingelesen werden. Daher bietet es sich an, kein temporäres Verzeichnis (c:/Temp, o.ä.) zu benutzen. Auch der Dateiname sollte „sprechend“ gewählt werden.

Nach Auswahl der Datei, dessen Dateinamen wird die *.json-Datei erzeugt und mit gleichen Namen ein Vorschaubild. Auch dieses kann in der Webanwendung eingeladen werden und ersetzt damit das „default-Bild“.

das erzeugte Vorschaubild

Als letzte Aktion der Abarbeitung wird gefragt, ob die MatriKS-Übergabedatei „wso.ini“ gelöscht werden soll um eine versehentliche, nochmalige Abarbeitung zu verhindern.

Arbeitsablauf des Befehles WSOCSVBLOCK

Hiermit können Strecken, welche nicht optimiert werden (z.B. Förderflachen oder andere Zielauffahrungen), „bewertet“ werden. Es wird in der WSO-Webanwendung der Verdünnungsfaktor für die Abbaublöcke berechnet.

Gestartet wird in der AutoCAD-Grundrisszeichnung:

Beispielbild einer zu bewertenden Strecke

Gegeben müssen alle Sohlenpunkte sein, der Startpunkt, der Zielpunkt und alle Zwischenpunkte sein.

Mit dem Befehlsaufruf wird das Bearbeitungsfenster angezeigt, in diesem Fenster werden als erstes die Sohlenpunkte mit dem Buttoin [Stützpunkt] hinzugefügt.
Die Auswahl der Punkte im AutoCAD erfolgt mit vorhandenem Punktfang. Wird eine Koordinate gewählt, welche keinen gültigen Z-Wert ( Z <> 0.0) besitzt, wird der Z-Wert zu der gewählten Koordinate per manueller Eingabe abgefragt.

Auswahl Startpunkt (1. Punkt)
Auswahl der weiteren Stützpunkte

Die Stützpunkte werden im Fenster angezeigt. Die Zeilen können mit der rechten Maustaste manipuliert werden (Einfügen, Löschen).

Bearbeitungsfenster

Im nächsten Schritt werden in der AutoCAD-Zeichnung die zugehörigen Stoßbegrenzungen abgefragt ( Button [Stoßbegrenzung]), es werden die Linien angeklickt. Dabei ist es egal, in welcher Reihenfolge die Linien (links-rechts oder rechts-links) gewählt werden.

Danach müssen die Eingabedaten gesetzt werden und es kann die Berechnung (Button [Berechnen]) gestartet werden. Dabei werden die Stützpunkte auf die Streckenmitte gerechnet, um eine korrekte Bewertung in der Webanwendung zu ermöglichen.

Anwendungsfenster nach „Berechnung“

Als letztes muss zur Zeit noch der Haken bei „[x] CSV max. 70m Länge“ gesetzt werden. Die Webanwendung hat derzeit noch eine Längenbegrenzung auf 70 m implementiert. Längere Abschnitte werden nicht bewertet!
Im letzten Schritt wird (werden) die *.csv-Datei(en) geschrieben. Hierzu wird der zu schreibende Dateiname und Pfad abgefragt. Müssen, aufgrund des „70 m-Hakens“ mehrere Dateien erzeugt werden, wird an den Dateinamen einfach eine laufende Nummer angefügt.

Ist der Export erfolgt, kann das Fenster geschlossen werden.